St. Ribs München: Rippchen-Rock’n’Roll-Restaurant für Meat&Greet-Entdecker

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Vom Biergarten oder Grill ins Casual Fine Dining: Im neuen Münchner St. Ribs Restaurant schenkt man Spareribs eine classy tasty Bühne, bei der der bewusste Fleisch-Genuss auf der Playlist steht. Und anreisende Genießer können einfach ein Stockwerk höher übernachten. Wie sich das für die Geschmacksnerven anhört und anfühlt, lest ihr hier.



Was ist eigentlich dieses vielzitierte Soulfood, das jetzt so im Trend ist? Ich glaube: Das gab es immer schon, hatte einfach nur andere, einfachere Namen. Oder Oma hat’s einfach gekocht, der gingen neumodische Begriffe eh an der Kochschürze vorbei. Wobei wir auf sie später noch mal kommen. Soulfood, grade in Kindheit und Jugend gab es einige. Hühnchen-Frikassee, Sauerbraten mit Lebkuchensauce, eine schöne Pizza. Ein Gericht, dass sich bis heute gehalten hat und einfach ein Familien-Ding: Spareribs. Und zwar im Dirty Harry Modus: Weg mit Besteck, man macht sich die Finger schmutzig. Rippchen – oder Spareribs – sind auf jeden Fall etwas, mit dem ich aufgewachsen bin. Wenn gegrillt wurde oder die im Restaurant auf der Karte standen, wurde zugelangt. Wenns auf die Knochen gab, dann nicht auf dem Fußballplatz, sondern auf dem Teller.

Als ich dann über die Nachricht stolperte, dass es jetzt in meinem Wohnort München ein Lokal aufmacht, dass sich komplett dieser Fleisch-Liaison am Knochen widmet, hat mich neugierig gemacht. Denn im St. Ribs Restaurant im Living Hotel Das Viktualienmarkt möchten die Gastgeber den Spareribs eine classy tasty Bühne bereiten, bei der der bewusste Fleisch-Genuss auf der Playlist steht – in allen Facetten.

Das Hotel ist das zweite der Kette, das ich für ein kulinarisches Abenteuer besuche. Hier könnt ihr nachlesen, warum ihr im Makassar im Living Hotel Prinzessin Elisabeth unbedingt auf französisch-kreolische Geschmacks-Kreuzfahrt gehen solltet.

Aber zurück zu den rigorosen Rippchen. Schnell war klar: Es wird Zeit für ein Meat&Greet. Ich kann an der Stelle leider nicht versprechen, dass alle Wortspiele in dem Kontext ausverkauft sind.


St. Ribs München im Living Hotel Das Viktualienmarkt: die Location


Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Spieglein, Spieglein, wer hat tasty Rippchen im Land? Der Zwischengang im Living Hotel Das Viktualienmarkt macht schon mal Appetit.


Der lässige Konzertsaal für die Rippchen-Festspiele liegt in den Räumlichkeiten des Livinghotel Das Viktualienmarkt direkt im Zentrum Münchens am namensgebenden Viktualienmarkt. Das ist ziemlich praktisch, denn wenn man für die Food Journey eine kurze oder längere Anreise hat, kann man einfach über dem Restaurant in urbanem Ambiente nächtigen. Wie das aussieht, erfahrt ihr im zweiten Teil des Artikels. Denn erstmal ist Appetit-Alarm!


St. Ribs München: das Food-Konzept

Die appetitlich gestaltete Interior-Design-Bühne im St. Ribs Restaurant spielt mit Gegensätzen. Und mir gefällt das außerordentlich – weil ich da auch eine Prise Selbstironie mitreininterpretiere. Vom ersten Eindruck her könnten in dem fancy Ambiente Austern, Champagner und Kaviar mit der Münchner Schickeria-Attitude serviert werden. Dass das Team in diesem Vibe aber mit Spareribs einen Klassiker vom Biergarten oder Grill ins Casual Fine Dining remixt, finde ich angenehm erfrischend. Denn sobald man Platz nimmt, und das entspannt-relaxte Service-Team den ersten Kontakt aufnimmt, ist jegliche Berührungsangst mit der Lokalität verflogen – das Motto ist klar: Relax! Und mit dem zweiten Blick ins Ambiente wird das auch klar. Glatter Marmor flirtet mit ultracozy Bänken im Sofastyle, kühle Spiegel flirten mit warmem Parkettboden – fancy kuschelt mit bequem.



Man braucht nicht eingeschüchtert sein, denn einmal Platz genommen, wird einfach nur Lässigkeit aufgetischt. Das liegt am relaxten Service, den man wirklich lobend hervorheben muss. Man fühlt eher schnell Wohnzimmer-Vibes, und die einzige Herausforderung ist sich zu entscheiden, was man sich auftellern lässt. Auch die Abstände zwischen den Tischen sind gut gewählt, man sitzt nicht zu nah aufeinander – dafür wirklich echt bequem, egal, ob Sofabank oder Stuhl.


Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Das Interior Design ist elegant und fast forward, behält sich aber diese entspannte Prise Cozyness bei.


Wer mich kennt weiß, ein kurzer Blick auf mögliche Wein-Flirts muss immer sein – und hier muss man sich um ein passendes Obstsalat-Date keine Sorgen machen. Auch wenn die Weinkarte bewusst kleingehalten wurde, muss man im St. Ribs keine Angst haben, vom Durst-Fleisch zu fallen: Ihr findet von crispy Weißweinen wie dem MaMo Grauburgunder über Rosés wie den Pale vom Chateau d’Esclans bis hin zu Rotweinen wie dem Altos Ibéricos Tempranillo schöne Reben-Soundtracks, die das grandiose Rippchen-Konzert beschwingt untermalen. Die Preise sind mit ab 6 Euro / 0,1l echt fair gestaltet – was für mich grundsätzlich für die ganze Speisekarte gilt. Wer bewusst auf Genuss-Journey geht, weiß, was gute Produkte sind, was diese ausmacht, und welchen Wert diese in Kombination mit dem Handwerk, das sie auf den Teller bringt, haben.


Gentleman-like lädt man sein Meat&Greet auf eine Flasche Wein ein. Die Auswahl: klein, aber fein, mit Reben-Soundtracks, die nicht auf Diva machen, sondern die Food-Journey als Soundtrack zuvorkommend untermalen.

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt


Auch im Restaurant-Bereich wird das Spiegel-Motiv aufgegriffen.

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Im St. Ribs beginnt der Augenschmaus schon bei der Inneneinrichtung – aber es wird ebenfalls geschmackvoll aufgetellert.



St. Ribs München: Food Journey Rock’n’Roll


Und damit kommen wir zum Konzept: Im St. Ribs gibt es den Rippchen-Rock’n’Roll in allen Facetten. Als pulled beef auf Pinsa, im Salat, als Beef Brioche Roll oder als Appetizer in snacky Spareribs-Cheese-Balls, crunchy, innen juicy und pikant. Die könnte man sich als 20er Box super zum Late-Night-Wein-Call gönnen. Aber ich schweife ab. Probiert diese kugeligen Spaßmacher unbedingt. Tipp: nicht gleich eskalieren, startet wenn ihr zu zweit seid mal mit dem klassischen Trio, der Käse hat schon Wirkung, nachbestellen geht immer.


Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Im St. Ribs hat man die Qual der Wahl. Aber bei einem Glas Wein von der kleinen, aber äußerst anregenden Weinkarte fällt das etwas leichter.


Als Appetizer unbedingt zu empfehlen: Spareribs-Cheese-Bällchen mit pulled beef im Inneren. Crunchy, juicy, pikant.

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Die crispy-juicy und leicht pikanten Spareribs-Cheese-Bällchen mit BBQ-Mayonnaise lassen sich deliziös wegsnacken.


Aber man muss ja Platz lassen für das Highlight-Quartett. Da findet ihr vier Chartreife Cuts zur Auwahl. Vom Schwein die St.Louis-Cut in scharf-süßer St. Louis-Soße (für zwei Personen zum Teilen der Größe wegen) und Baby Backs mit rauchig-malzigen Baby-Back-Soße. Alle werden auf Hickory-Tabletts samt kleinem, eigens angefertigtem Messer und einer kleinen Portion Red-Cabbage-Apple-Coleslaw serviert. So tasty diese schweinische Verführung ist, empfehle ich aber – weil man mit Spareribs vom Schwein ja doch einfacher und öfter schon in Berührung gekommen ist, erst mit den beiden anderen Highlights zu starten.


Oh, Baby! Hier aufgetellert seht ihr die Baby Back Ribs vom Schwein mit rauchig-malziger Sauce.

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

St. Ribs Restaurant: Teriyaki-Ribs vom Kalb und 24h Prime Beef

Die Teriyaki Rippchen vom Kalb, lackiert mit malziger Teriyaki-Sesam-Soße, gebrannten Kernen und Lauchzwiebeln war Fleisch-Kleb-Stoff vom Feinsten. Zart, würzig, hypnotisierend. Die Menge: echt fair. Das coole: Man kann step by step bestellen, und so immer taktisch auf die Kondition seines Magens achten. Was hier schon auffällt: Marinaden und Saucen dribbelt das Team wie Messi, das macht Laune, da ist Power dahinter, da schmeckt man eine Spielidee. A propos: Wer das Prime Beef Short Rib, 24h sous vide gegart, nicht probiert, begeht einen taktischen Fehler. Das Fleisch tanzt fast ohne Zutun lasziv vom Knochen, so zart, dass es Milka Konkurrenz macht. Wie aufs Stichwort: Absolute Schokolade zum Dahinschmelzen ist die dazu gereichte Stoutbeer-Sauce, bei der Tim Mälzer wirklich vor einer Mission impossible stehen würde. Was drin ist? Gefühlt irgendwas zischen geilem Bier, Portwein, Pflaume, Gewürzen. Ganz ehrlich: will ich gar nicht wissen. Mich hat diese Stoutbeer-Sauce emotional an die unvergessliche Lebkuchen-Sauce meiner Oma erinnert, nur in schärfer – könnte ich mir in Flaschen abfüllen. Wenn so ein Gericht einen wieder in die Kindheit beamt, ist das doch die beste Interpretation von Soulfood, oder?



Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Ein Hoch auch auf die Sides! Für den Preis von rund 14 Euro ist das eine mehr als faire Portion Trüffelpommes mit Trüffel-Mayo. Crunchy!


Erwähnenswert sind auch die Sides, also die Beilagen wie Classic Fries, Shovel Fries, ein Gurken-Dill-Rahm-Salat oder die Trüffelpommes samt Trüffel-Mayo (13 Euro), die wir hatten. Faire Portionen für ihren Preis. Ins Glas kam ein Saar-Riesling vom Weingut Van Volxem, war ein smoother und doch erfrischender Begleiter zum herzhaften Fleisch-Festival auf den Tellern.


Links die juicy Ribs vom Teriyaki-Kalb. Rechts das 24h Soud Vide gegarte Prime Beef Stück, zerfällt auf der Zunge, und die Stoutbeer-Sauce, die ein amousöres Spiel aus Säure und scharfen Lebkuchengewürz-Vibes vereint, ist einfach nur Verliebung.

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Taktisch zu empfehlen wäre es, wer sich seine Kondition so eingeteilt hat, dass an der Stelle noch eine kleine Portion Platz im Magen-Strafraum ist. Denn zum Dessert setzt das St. Ribs Team ein Revival der Erlebnis-Gastronomie auf die Playlist. Das als Kind gern inhalierte Spaghetti-Eis wird hier sehr galant mit einer charming Maschine direkt am Tisch gepresst, und nach Wunsch verfeinert. Von geriebener weißen Schokolade über Gummibeeren, Schokokügelchen und diverse Saucen ist alles dabei, was den Kalorienzähler zwar höherschlagen lässt – aber gleichzeitig halt auch das Foodie-Herz. Und das zählt doch, oder?


Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Die Liebe steckt im Detail. Food Journey Erlebnisse wie das direkt am Platz gepresste Spaghetti-Eis aus der Oldschool-Maschine lassen noch mal Herzen höherschlagen. Wenn alles on top kommt …


… sieht das Dessert mit geriebener weißer Schokolade, Schokokügelchen, Saucen und Co dann so aus. Und zergeht auf der Zunge. Zum Dahinschmelzen.

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Fazit: ein geschmackvoller, charismatischer Abenteuerspielplatz für Fleisch-Liebhaber, der im besten tasty Fall auf die Knochen geht.


Fazit: In dieser relaxten Atmosphäre macht bewusstes „Auf Fleisch-Abenteuer gehen“ wirklich Laune. Stimmiges Interior Design, dennoch sind Berührungsängste sind nicht nötig, dafür sorgt am Ende auch der echt klasse Service, den man lobend erwähnen muss. Heimlicher Star sind für mich die Marinaden und Saucen, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut stimmig. Dazu kommen die schön ausgewählten Wein-Flirts. Einziger Haken: Weil man gar nicht alles bei einem mal probieren kann, muss man einfach wiederkommen – aber easy, gibt schlimmeres, und unser Comeback ist schon fix eingeplant. Dann mit der Family. Ehrensache.



Übernachtungs-Genuss im Living Hotel Das Viktualienmarkt


Der Clou am St. Ribs: Wenn es beim Spareribs-Date doch die ganze Karte sein soll oder man beim Wein einfach ohne schlechtes Gewissen genießen möchte, checkt man einfach nebenan im Living Hotel Das Viktualienmarkt ein und nächtigt ein, zwei, drei Etagen über dem Restaurant. Zentraler kann man in München kaum übernachten, als im Boutique Hotel direkt am Viktualienmarkt. Und damit am Tor zur Innenstadt. Biergärten, Szeneviertel und zahlreiche Sehenswürdigkeiten warten direkt vor der Haustür. Mit der Mischung aus klassischen Hotelzimmern und voll ausgestatteten Serviced Apartments ist für Kurzzeitaufenthalte als auch ausgedehnte Business-Reisen alles dabei. Unser Doppelzimmer hatte alles, was man für ein entspanntes City-Abenteuer braucht.


Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Alles drin, alles dran. Das Interior der Zimmer im Living Hotel Das Viktualienmarkt ist modern, aufgeräumt, smart. Der TV lässt sich drehen, Licht und Co wird über Touchpads an der Wand gesteuert.



Urbanes Design, cozy Bett, feine Minibar (inklusive), drehbarer TV, Lichter etc steuert man via Touchpads. Mehr brauche ich gar nicht. Und dazu hat das Hotel einige echt spannende Foto-Spots im Angebot.


Der Style: urban, lässig, clean. Ein cooler Ausgangshafen, um die City zu erkunden.

Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt


Saint Ribs Restaurant, Living Hotel Das Viktualienmarkt

Um alle Highlights auf der Saint Ribs Karte an einem Abend zu probieren, müsste man sich teilen. Aber kein Problem, ich komme wieder. Der Spiegel im Das Viktualienmarkt macht da multipliziert schlank.


*Der Besuch erfolgte mit genüsslicher Unterstützung von St. Ribs, dem Living Hotel Das Viktualienmarkt und Alexandra Köhnlechner PR, spiegelt aber wie immer meine unbeeinflusste Meinung wider.

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