Baden und Ortenau Brennereien: auf Spirituosen-Schatzsuche

Baden und Ortenau Brennereien: auf Spirituosen-Schatzsuche

Was mich brennend interessiert… ist gebranntes Handwerk für die Hausbar. Klicks oder Likes kann ich nicht schmecken – gute Edelbrände und gebrannte Spirituosen aber halt schon. Und meine neue Heimat ist ein Zentrum der Obstbrenner – aber auch anderen Edelbrand-Spezialitäten wird Handwerk gewidmet. Ich gehe neugierig auf Spirituosen-Schatzsuche bei den Baden und Ortenau Brennereien.


Für guten Handwerks-Genuss brenne ich. Einer der ältesten Artikel mit regelmäßigem Update auf dem Blog: meine Hausbar-Spirituosen Liste.  Ich bin in Franken damit aufgewachsen – schöner Edelbrand oder Geist nach dem Essen. Ein bewusstes Gläschen. Nix zum weginhalieren. Das wurde immer zelebriert. Und meine neue Heimat Schwarzwald beziehungsweise genauer die Ortenau (Klick – meine Genuss-Entdeckungen in der Ortenau) ist eine Hochburg an Brennereien mit langer Tradition.

Im Schwarzwald feiert die Maische in Kupferkesseln durch wie die Raver im Berliner Berghain. Die Region ist ein Zentrum der Obstbrenner: Von rund 16.000 aktiven Brennereien in ganz Süddeutschland liegen nach Angaben des Bundesverbands der Deutschen Klein- und Obstbrenner allein 12.000 in Baden-Württemberg – und davon wiederum 8.000 in Baden. In meiner neuen Heimat, dem Ortenaukreis, schreibt man sich die höchste Brennereidichte in ganz Deutschland auf die, Achtung. Fahne.

Alleine im Nachbarort Oberkirch gibt’s rund 800 Hausbar-Brandschutzbeauftragte.


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Immer der Nase nach: Ich bin stets auf der Suche nach neuen Spirituosen-Abenteuern – für die brenne ich.


Für mich sind Edelbrände mehr als Schnaps oder Magenaufräumer. Sie sind Aromen-Abenteuer, Obstsalate für Entdecker, gebrannte Expeditionen für die Mandeln. Sie sind Handwerk, Fingerspitzengefühl für Flavour. Genussmittel und: Teil der regionalen Kultur.

Social Reichweite ist mir egal. Klicks oder Likes kann ich nicht schmecken – gute Edelbrände und gebrannte Spirituosen aber halt schon. Und gute Brände gehören in meiner alten und neuen Heimat eben auch zum sozialen Miteinander dazu. Als gemeinsame Entdeckungen, aber auch Wertschätzung. Obs jetzt der eisgekühlte Bommerlunder ist oder ein limitierter Brand aus bei Mondschein gepflückten Vogelbeeren: wie auch bei Wein wird der Brand hier zum Soundtrack von Momenten.

Mein Ziel: die neue Region erkunden, traditionsreiches Handwerk und die Stories dahinter entdecken und eine Hausbar mit gebrannten Obstsalaten aufbauen. Hier schon mal eine Auswahl bisheriger Hausbar-Dates. Und ja: Ich hab ein Faible für Etiketten – ich achte auch bei Brenn-Ding auf Branding. Und wer eine Empfehlung hat in Sachen badische Brände, gern her damit. 




heidenhofbrennerei bassler kappelrodeck oberer heidenhof

Kommen wir mal ohne Umwege zum Punkt: Das hier war Verliebung auf den ersten Schnupperer und Schluck. Alle mittlerweile 5 probierten Destillate der Oberen Heidenhofbrennerei der Familie Ursula Baßler haben eine unfassbar feine, fast grazil-charmant-elegante Handschrift, die aber immer auch so schön bodenständig bleibt. Liegt vielleicht an der Erfahrung. Den traditionellen landwirtschaftlichen Betrieb mit einer Obstbrennerei gibts seit anno 1835. Gebrannt werden Klassiker wie das Schwarzwälder Kirschwasser oder Topinambur, aber auch ein Brandy ist im Portfolio oder eigene Kräuter-Ansätze – mein heimliches Highlight hier inklusive.


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Eine meiner Entdeckungen für den Sommer: Blutwurz mit Apfelbrand. Kräuterig-herb, aber gleichzeitig ungewöhnlich, süffig-süß, ganz eigener Charakter.


Alle Kräuteransätze, die die Brennerin selbst herstellt, sind ausschließlich aus der Frucht, Blüte oder Wurzel gewonnen. Das Ding hier ist eine zarte, freche Liaison aus herb und süß, aber nicht so klebrig wie Liköre gerne mal sind. Viel feiner, viel geschmeidiger, nicht dropsig, sondern weich, und irgendwie wuselig-wurzelig. Geht auch super auf Eis, empfehle es aber als Aperitif pur.

Blutwurz mit Apfelbrand, Preis: 14 Euro, über www.heidenhofbrennerei.de


Brombeerbrand ist eine der Spezialitäten der Oberen Heidenhofbrennerei in Kappelrodeck. Kann ich so unterschreiben – was für genüssliche Feingeister.

heidenhofbrennerei bassler kappelrodeck oberer heidenhof

Erinnert mich an Kindheit bei Oma im Garten. An einer Mauer hinterm Haus wuchsen Brombeeren. Und auch hier wieder die filigrane Handschrift. Das ist alles super fein, grazil, elegant, ohne nach Aufmerksamkeit zu schreien. Seidig, smooth, wie ein feinsinniger Ohrwurm, galant, aber lässig. So beschwingt. Beschwingt grazil.

Schwarzwälder Brombeerbrand, Preis: 29 Euro, über www.heidenhofbrennerei.de


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Der Topinambur auch Rossler genannt, ist eine badische Spezialität. Es wird ihm unterstellt, dass er den Magen reinlichst aufräumt. Es ist eine Wurzelknolle, die erst nach dem Frost geerntet wird. Der Geschmack leicht erdig, nussig bis hin zu zarten Frucht-Nuancen.


War beim Familien-Tasting der heimliche Favorit – auch des überraschenden Kontrasts wegen. In der Nase: Erdig. Wurzel. Das schreit: Verdauung. Im Geschmack aber: Ganz weich. Herb-fruchtig. Wie smooth bitte? Wie charming? Kartoffelschale trifft Zitrone. Nix für Einsteiger, aber neugierige Entdecker werden hier auf Kosten kommen.

Schwarzwälder Topinambur, Preis: 15 Euro, über www.heidenhofbrennerei.de




Theo Künstel Edelbrand Kappelrodeck-Waldulm

Kappelrodeck und Waldulm sind ein Abenteuerspielplatz für Genusswanderer- im doppelten Sinn. Die Weinberge sind Bilderbuchmotiv, und alles dreht sich ums genüssliche Füllen von Gläsern. Mit Wein – aber eben auch hochprozentiges. Eine dieser Ortenau Brennereien, die mich vom ersten Tasting an gecatcht haben, war Theo Künstel. Ja: Auch weil die Flakons an Duftwasser erinnern, aber eben weil der Inhalt so elegant wie ausgereift daherkam. Sopisticated, aber bodenständig – jeder Schluck eine spannende Aromenreise, mal leiser, mal lauter.


Theo Künstel Edelbrand Kappelrodeck-Waldulm

Ein Dreierpack für die Hausbar, der die Neugier zum Lächeln brachte: Brand von der Gewürzbirne, Kirschwasser im Bourbonfass gereift, Mirabelle im Sherryfass gereift.


So waren der Brand von der Gewürzbirne, Kirschwasser im Bourbonfass gereift oder Mirabelle im Sherryfass gereift richtig facettenreich, ganz eigene Typen im Glas. Wobei das herb-süßliche Ping-Pong von Mirabelle und Sherry schon echt flirty war. Preis und Leistung stimmen hier wirklich überein.

Theo Künstel Edelbrände, via www.theo-kuenstel.de/shop



Die Aussicht vom Löcherhansenhof in Bad Peterstal-Griesbach ist schon cool (eine der Ortenau Brennereien, die schön hoch liegen) – und auch die Brenn-Spezialitäten für die Hausbar können sich sehen lassen. Die besondere Leidenschaft von Edelbrandsommelière Verena gehört dem Obstbau und dem Brennen von hauseigenen Likören und Obstbränden. 


Brennerei Löcherhansenhof Bad Peterstal-Griesbach

Im kleinen Laden im Löcherhansenhof in Bad Peterstal-Griesbach kann man probieren und shoppen.


War besonders in der kühlen Jahreszeit wie ein kleines, charming Lagerfeuer im Glas: der Winterprinzen-Apfel-Brand vom Löcherhansenhof.

Brennerei Löcherhansenhof Bad Peterstal-Griesbach

Die Auswahl reicht von klassischem Kirschwasser bis zum regionalen Topinambur – eine kräuterig-herbe Angelehgenheit, die mal so richtig aufräumt, aber gleichzeitig auf eine eigene Art neugierig macht. Auch hier waren alle probierten Brände gezeichnet von einer ehrlichen, bodenständigen Handschrift ohne Allüren, sehr charming, und besonders auch Einsteigerfreundlich. Meine Entdeckung: Ein Kirsch-Johannisbeer-Likör, der als Topping für Vanilleeis mal so richtig Feuer entffacht.




Hat die ganze Familien-Jury durch die Bank weg charmant begeistert: der Williams Gold vom Kapelleck-Hof in Durbach.


Brennerei Kapelleck Hof Durbach

Reden ist Silber – aber ob Schweigen über den Williams Gold ist, muss jeder Hausbar-Fan selbst probieren.


Zum ersten Mal probiert im Hotel-Restaurant Kallikut in der Ortenau (dort kann man den Brand auch erwerben). Schwiegermutters Liebling klingt altbacken, und vielleicht muss man ja eben nicht immer das Rad neu erfinden wollen, wenns um gebranntes Handwerk geht. aber das hier war einfach ein bodenständig-weicher, ehrlicher Birnen-Salat mit leicht lieblichem Touch, der Zwischendurch auch mal sein darf.

Williams Gold Birnenbrand, Kapelleck-Hof Durbach, ab 13 Euro, mehr unter kapelleck-hof.de



Gebranntes als Durstlöscher? Die Nase schnuppert grade im Sommer besonders neugierig für die Hausbar.



Seit 1930 werden im Familien-Betrieb Früchte zu Destillaten gebrannt – heute ist Philipp der Brandschutzbeauftragte bei Wein Obst Reiss. Für ihn sind die Spirituosen ein ehrliches Produkt, die die Arbeit und Leidenschaft der Winzer widerspiegeln. Was ihn reizt? Die Vielfalt an Aromen, die sich im Wein entwickeln können, und immer wieder auf eine Entdeckungsreise einladen. Dabei gilt das nicht nur für Wein – denn mit einem seiner Ideen geht seine Reise mal kurz von Baden Baden und der Ortenau (Klick – meine Ortenau Genuss-Spots) ein paar Flugmeilen weiter nach Portugal, genauer gesagt: nach Porto. Die Stadt am Douro ist eh eine meiner Verliebungs-Destinationen (Klick – meine Porto Food Spots) – und berühmt für, logo: Portwein. 


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Portwein-Style trifft Sherry mit Äpfeln aus der Ortenau: ein charakterstarker Flirt für die Hausbar!


Und genau diesen Style hat Philipp mit Äpfeln aus eigenem Anbau einfach mal gemixt. Das Ergebnis: für mich ein unique-anziehender Charakterkopf-Aperitivo für rund 20 Euro nicht nur für den Sommer. Der gebrannte Obstsalat heizt auch Herbst und Winter classy ein. Die Reifung erfolgt im gebrauchten Sherryfass (Klick: Kennt ihr schon Portugal-Weine aus der Amphore?) und verleiht dem Apfelport eine spannende Tiefe und Komplexität, die ihn von anderen Obstlikörweinen abhebt. Mithilfe eigenen Apfeldestillates wird der frisch-fruchtige Apfelwein der Basis in der alkoholischen Gärung unterbrochen. Durch den hohen Alkoholgehalt sterben die Hefen ab und die Süße bleibt erhalten.


Spielt seine Talente am sommerlichen Pool wie vor dem winterlichen Kamin aus: Der Apfel Port von Wein Obst Reiss ist ein super charming wie ungewöhnlicher Hausbar-Flirt.

wein obst reiss apfel port 1

Durch den Work & Travel-Aufenthalt in Sherryfässern erhält der Apfel-Port feine Aromen von Trockenfrüchten, Nüssen und einem Hauch von Karamell. Oder an was es mich erinnert hat? Eine yummy Apfel Tarte Tatin mit in Rum und Sherry eingelegten Rosinen. Tipp: Wer zwischendurch mal Luft in die Flasche lässt oder einen Tag im Kühlschrank gönnt, lässt noch mehr Würze und Tiefe in diesen Spirituosen-Geheimtipp ziehen. Der kommt übrigens am Besten mit einem Eiswürfel im Glas, was nochmal für einen kleinen Kick sorgt.

Apfel-Port, Wein- und Obsthof Reiss, auf Bestellung über weinundobst-reiss.de



Sieht aus wie Whisky, Whisky ist auch im Spiel – aber bei dieser badischen Spirituose zündet Mirabelle die Lampen an.


Ortenau Brennereien

Wenn man Philipp Reiss‘ Apfel Port probiert hat, konnte man ahnen, dass auch bei der Mirabelle guter Twist mit Charme aufgelegt wird.


Als ob Mirabellen den BBQ Smoker mit der Tanzfläche verwechselt haben und mit rauchigem Whisky glasiert wurden. Wow. Zugleich süffisant sexy und zurückhaltend elegant. Sowas hab ich noch nicht gerochen – ganz eigener Charakter. Erster Schluck: kernig. Markant, rauchiger Dresscode. Innen flauschiges Mirabellen-Strickpolo, außen rustikales Tweed-Jacket. Beide Parteien – Obst und Whisky –halten sich die Waage. Ja: eigen, muss man schon drauf einlassen. Aber grade deswegen cool – weil Whisky-Fans, die neu bei Edelbränden sind, kriegen auf jeden Fall ihren Smoke. Und Edelbrand-Ultras die vielleicht noch schüchtern sind bei Whisky, entdecken hier noch eine neue Seite.

Und nein, trotz Ortenau Brennereien, hier brennt nichts (an). In dem Moment, in dem der Whisky beim Temperament durchdrehen könnte, legt die Mirabelle charmant kuschlig den Arm darum. Eine badische Spirituose, die sich echt in keine Schublade packen lässt, und deswegen wohltuend heraussticht.

Mirabelle x Whisky, Wein- und Obsthof Reiss, auf Bestellung über weinundobst-reiss.de




Weinbrandlikör Heinrichswerk, Destillerie Heinrich, Ortenau

Smoothes Handwerk, das Spaß im Glas macht – auch für Wein-Einsteiger: der Weinbrandlikör Heinrichswerk von der Destillerie Heinrich.


Wie man Familien-Traditionen interpretiert? Bei uns ist eine durch mein Hobby entstandene: Ich spiele, besonders auf Reisen, immer bisschen Hausbar-Indiana-Jones und suche nach Wein-, Bier-, Edelbrand- und Co-Entdeckungen, die ich dann der Family vorstelle. Direkt für etwas langfristiges abgesegnet wurde dieser Weinbrandlikör vom Rande des Schwarzwaldes. Seit über 150 Jahren wird bei der Destillerei Heinrich in der Ortenau gebrannt, und das schmeckt man.


Zurücklehnen und mit jedem Schluck auf ein gebranntes Wein-Abenteuerchen in den Schwarzwald gehen: Mich hat der Weinbrandlikör Heinrichswerk echt überzeugt.

Weinbrandlikör Heinrichswerk, Destillerie Heinrich, Ortenau

Ich bin echt kein Fan von Likören – mir oft zu süß und klebrig. Wenn auf dem Heinrichswerk aber was klebt, dann das Etikett Genussabenteuer. Ausgesuchte, vollreife Rieslingtrauben werden nach der Destillation für mindestens 5 Jahre im Fass zur sensorischen Abrundung gelagert und anschließend zum Likör weiterverarbeitet. Sehr classy, geradlinig, nicht zu schwer und hintenraus scheint der Wein beeindruckend durch wie Gandalf beim ersten Licht des fünften Tages  in Helms Klamm. Meinen Eltern hat das erste Likör-Date so gefallen, dass direkt eine nächste Flaschenpost geordert wurde. Und die Jury ist mittlerweile echt im besten Sinne anspruchsvoll. 

Weinbrandlikör Heinrichswerk, Destillerie Heinrich, Preis: 32 Euro, direkt über heinrichs-destillerie.de




Spitzbuckel Brauerei Hopfengeist

Spannendes nicht nur von den Ortenau Brennereien – sondern auch Brauereien! Im Hopfengeist von Spitzbuckel geben sich die Aromahopfensorten Cascade, Callisto, Perle und Mandarina Bavaria die Klinke in die Hand.


Schwarzwald mal komplett anders im Glas. Als kleines Tasting-Abenteuer für meinen Bierbrauer & Biersommelier-Dad war dieser Hopfengeist natürlich ein doppelter Spaß. Edelbrand, und dann noch mit Bier. Ins Glas kommt eine fein abgestimmte Cuvée aus den Aromahopfensorten Cascade, Callisto, Perle und Mandarina Bavaria. Handwerklich traditionell in kleiner Brennblase destilliert. Tipp: Im Glas erst mal atmen lassen, braucht etwas Luft. Dann klettert der Hopfen freudig auf die Bühne. Sehr frisch, geht Richtung Zitronengras – ein schöner Kickstarter als Aperitif auf der Terrasse.

Spitzbuckel Brauerei Hopfengeist Laufer Essenz, Preis: ab 21,90 Euro, über spitzbuckel.beer



Boar Distillery Bad Peterstal-Griesbach

Ortenau Brennereien können mit – aber auch ohne – Drehzahl destillieren, wie hier die Boar Distillery in Bad Peterstal-Griesbach.



Dass im Schwarzwald mehr feines (selbst)gebrannt wird als früher auf CD, wusste ich. Über 8000 Brennereien gibt es in Baden, davon rund 7000 in der Ortenau. Noch ein Grund mehr, mal Oberkirch oder hier Bad Peterstal-Griesbach abzuchecken. Dort hab ich in einer Destillerie eine alkoholfreie Spirituose entdeckt, die als Sour-Variante echt mit das Hausbar-Highlight des Sommers für mich war. Ja: ich bin auch mal ohne Umdrehungen unterwegs, und hab als Gasgeber gerne wie MacGyver immer was parat.  


Boar Zero Boar distillery

Ohne Alkohol, ohne Konservierungsstoffe, ohne künstliche Aromen, ohne Zucker und ohne Kalorien: Boar Zero ist quasi ein Hausbar-Update mit gutem Gewissen.


Gerade in Kombination als Sour Variante kommen die waldigen Noten des Boar Zero cool zur Geltung.

Boar Zero Boar distillery

Hergestellt wird BOAR Zero aus 19 Botanicals und natürlichen Quellwasser aus der hofeigenen Schwarzwaldquelle – und jetzt stellt auch so eine Teleshopping-Typ-Stimme vor: ohne Konservierungsstoffe, ohne künstliche Aromen, ohne Zucker und ohne Kalorien. Päm. Wacholder ist am Start, dazu Thymian, Lavendel und Zitrus- und Koriandertöne. Pur bleibt es bissl blass wie die Adams Family – aber mixen hilft. Der Hersteller gibt zwar den naheliegenden Tipp mit Tonic, ich fands mit süß-sauer Touch hatte es aber mehr crispyness. Das Rezept pro Drink: 6cl Zero, 1,5 Rohrzuckersirup, 3cl frischer Zitronensaft. 

In der Kombi kommt der waldige Vibe des Boar Zero zur Geltung wie auf einem Catwalk. Kleiner Haken: die 25€ Flasche ist dann schnell leer. Aber wenn’s schmeckt, muss man Zero schlechtes Gewissen mit dem Konto haben. 

BOAR Zero, Preis: rund 25 Euro, mehr unter boargin.de/shop


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