Restaurant Makassar München: französisch-karibische Gastgebung & Geschmacksreise

makassar münchen restaurant gentlemens journey

Im Restaurant Makassar in München reist man nach Frankreich, an den Südstaaten vorbei bis in die Karibik. Französisch-kreolische Küche ist das kulinarische Kreuzfahrt-Motto, und warum ein Besuch bei den Gastgebern Roland und Roger mir und meiner Family, aber sicher auch euch nachhaltig in Erinnerung bleibt, lest ihr hier – ich bin einfach mal an Bord gegangen.



Vor ein paar Jahren hättest du das noch nicht probiert.

Das war der erste und einstimmig geäußerte Satz meiner Tante und meines Onkels, aber auch meiner Eltern, als wir nach dem Besuch des Restaurant Makassar München über das erlebte Erlebnis sprechen. Sie haben Recht, doppelt sogar. Vor ein paar Jahren war die Fühlung von gutem Essen bei mir noch nicht so am Start wie jetzt. Und Fischgerichte oder gar Pulpo wären mir nie in den Sinn und schon gar nicht auf den Teller gekommen. Aber das ist das Schöne an meiner Gentlemens Journey: Auf der Reise gibt es immer wieder neue Beginne, neue Startschüsse für Macken, mit denen man früher nie gerechnet hatte. Die Gentlemens Journey mit dem Makassar beginnt 2018.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr eine Hose kaufen möchtet – was bei mir im Schwierigkeitsgrad direkt nach Torte backen und Steuererklärung durchblicken kommt – und sie beim ersten Anziehen direkt passt, sich wie angegossen anfühlt, und beim Knopfschluss dieses kurze Glücksgefühl aufkommt? Und kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr jemanden neu kennenlernt, und sofort spürt – irgendwas ist da, irgendwas macht neugierig, zieht an, aber ihr könnt es noch nicht ganz deuten? Und als man sich nach einiger Zeit ohne Kontakt später wiedersieht, macht es plötzlich Klick? Tja: Bonjour Makassar.

27 Jahre lang haben Roger Baranda und Roland Dimpfl – ersterer kümmert sich vorwiegend um die Küche, der andere hauptsächlich um die Bar – ihr französisch-kreolisches Lokal im Münchner Dreimühlenviertel betrieben. Ein Traditionslokal, dem die Presse gerne auch den Titel Promi-Spot andichtete. Aber hey, was sollen die Promis machen, wenn es dort einfach gutes Essen gibt?


Bonjour: Roland und Roger, die beiden Gastgeber und Kulinarik-Kapitäne im Restaurant Makassar.


Restaurant Makassar München – das erste Date

Meine Wein-Macke war 2018 schon aus den Kinderschuhen, und die Freude, von meinem Onkel kuratierte französische Schätze aus der großen Weinkarte zu probieren, war riesig. Er hat lange in Frankreich gelebt, und da hört man aufmerksam zu, wenn er Julian Nagelsmann like an der Praxis-Taktiktafel Wein-Tipps gibt. Grund zum Anstoßen gab es reichlich: Onkel und Tante feierten Hochzeitstag, zudem war es eines der letzten Male, dass meine Oma aus der Heimat den Weg nach München wagte. Die Architektur des Lokals mit viel dunklem Holz und karibisch-afrikanisch inspirierte Deko gefiel mir sofort, so ein Ort, der das Licht dimmt und dich einfängt, draußen hat Sendepause, drinnen eine neue Welt. Ich kann mich leider nicht mehr an alle Gerichte erinnern, aber an ein paar Klassiker. Es gab Artischocke mit Dip und meine Oma wählte Fischbällchen im Pfannkuchenteig. Und es gab einen Wein, den mein Onkel schon während der Frankreich-Zeit ins Herz geschlossen hat. Damals schon im Kopf geblieben ist aber die nahbare Art der Gastgeber. Als sie den Anlass mitbekamen, kam Roland kurze Zeit später mit Mini-Feuerwerk-Dessert und einem schwarzen Zylinder an den Tisch, samt Einlaufmusik. Um dann erstmal, trotz Hektik im Lokal, ausführlich mit beiden zu quatschen. Beim Besuch konnten wir noch nicht ahnen, dass sich ein Jahr später vorerst die Türen schließen würden.



Restaurant Makasssar München – eine neue Reise beginnt

Die Türen hatten zum Glück eine Allergie gegen Verschlossenheit, mussten aber wegen Corona 2020 nach kurzem Start eine Pause einlegen, bis sie jetzt wieder – außer Sonntag und Montag – verbreiten können, was ihnen am meisten liegt: Offenherzigkeit. Die Nachricht von der Wiedereröffnung hat bei Tante und Onkel für mehr Überraschung und Vorfreude gesorgt als bei vielen der Start der neuen Staffel „Haus des Geldes“. Und schneller, als man Haus des Geldes sagen kann, war ein Tisch reserviert, um eine Neuauflage zu feiern, mit der neuen Food-Fühlung, die ich habe, mit der noch stärkeren Wein-Macke. Nach dem Passieren des Lounge-Bar-ähnlichen Vorraumes, beim Blick auf den gläsernen Weinschrank und Mischung aus charming französischer Brasserie und Tropen-Restaurant machte es einfach nur: Klick.


Welcome. Das Restaurant Makassar München befindet sich in Räumen des Living Hotel Prinzessin Elisabeth.


Könnte auch als Film-Kulisse dienen: der vordere Bereich des Makassar, mit dunklem Ledersofa und Front-Row-Weinschrank.


Das Makassar als kulinarischer Ausgangshafen

Nur Bargeld wird akzeptiert, Reservierung nur per Telefon, keine Mails, kein Dauerfeuer auf Social Media: Das Restaurant Makassar agiert eigentlich gegen alle aktuellen Gastro-Trends. Und genau das zeichnet es aus, weil man sich und seiner Idee treu bleibt, und Gastgebung hier gelebt wird. Wer hier einen Tisch reserviert, sollte, klar, neben Bargeld, eine große Portion Neugier mitbringen. Denn das Restaurant Makassar München gleicht für mich einem Hafen, an dem man an Bord eines Entdeckungsschiffes geht, auf eine Reise von Frankreich über die Südstaaten bis durch die Karibik. An Deck kommt unterwegs nur das Beste. Ehrliche, durchdachte Gerichte, authentische Aromen, dazu eine Weinkarte, die von Frankreich über Deutschland oder Neuseeland spannende Schätze vereint. Es gibt zwei Karten, eine mit Klassikern, dazu eine regelmäßig aufgefrischte Tageskarte. Seefood und Fleisch halten sich fein die Balance, dazu garantiert eine Auswahl vegetarischer Gerichte, dass auch wirklich jeder mit auf Reisen gehen darf.


Another Place to be! Die zwischen Klassik und Fancyness balancierende Bar ist eines der Highlights.



Veränderung als Chance

Als sie damals mit dem Restaurant begannen, erzählt mir Roland, war es für viele Menschen eine beliebte Anlaufstelle, die auf ihren Reisen im Urlaub mit eben jener Küche in Kontakt gekommen wären. Doch eigentlich sei die genaue Bezeichnung ihrer Küche nebensächlich, das wichtigste sei doch, dass das Essen schmecke. Dieser Mission ist man sich auch nach dem Umzug treu geblieben, so viel darf ich spoilern. Doch weil jede Veränderung auch die Chance auf Neuanfänge ist, hat das Team die Vorzüge der größeren Location genutzt, konnte zusätzlich Kochpersonal einstellen und hat dank mehr Platz auch gedanklich mehr Raum, nach vorne zu blicken. Denn auch wenn die Klassiker-Gerichte auf der Karte so beliebt wie eh und je sind, seien es gerade Stammgäste, die Interesse an Neuem bekunden würden, erzählt Roland. „Früher war unsere kleiner als das Séparée hier, jetzt können wir die Gerichte auf ein höheres Level bringen und uns kreativ austoben. Einer der ersten Schritte war auch, eine Auswahl vegetarischer Gerichte auf die Karte zu nehmen.“


Mirror, Mirror, Magic: Der Mix aus französischer Brasserie und relaxtem Tropen-Restaurant-Vibe.


Dunkle Farben und Ocker-Töne treffen auf viel Licht und Raum. Tasty Design!


Bevor wir an den Tisch gehen und einen Einblick in diese Speisekarte werfen, sei aber kurz die Art der Küche im Makassar erklärt. Keine Angst, ich habe keine Power Point Präsi vorbereitet, das Rezept ist ohnehin ganz einfach. Wenn der französisch-kreolische Geschmacksdampfer abdampft, habt ihr das Beste aus der kulinarischen Identität Frankreichs, deren ehemaligen Kolonien in Afrika, den Wurzeln in den Südstaaten und aus der Karibik auf dem Teller. Zubereitungsarten, Gewürze, Zutaten, alles fusioniert miteinander. Welches Gericht welchen Bezug hat, das könnt ihr aber auf der klar gegliederten Karte verständlich erkennen. Stichwort Zutaten. Um die kümmert sich Roger. „Küche ist Teil jeder meiner Reisen“, erklärt er. „Wenn ich ein Land besuche, möchte ich die Menschen dort ebenso kennenlernen wie das Essen. Ich hatte das Glück und Privileg, sehr viel herumzukommen, viele Länder zu bereisen, darunter jene Länder, die unsere Küche inspiriert. Ich kenne die Produkte bestens, und möchte sie, ähnlich wie ein Maßschneider, in eine authentische französische Linie weben.“ Dabei helfen ihm beim Einkauf über 30 Jahre gewachsene Beziehungen zu Lieferanten. Eine solche Vertrauensbasis sei unbezahlbar, und hilft, für die neu geschaffene Tageskarte die passenden Produkte zu finden. Welches Gericht in der Küche daraus gezaubert wird, entscheide er schon mal innerhalb von 5 Minuten. Zu wissen, was man will, war schon immer ein sehr hilfreiches Talent.


So loungig wie einladend: der cozy Außenbereich. Inklusive Heizstrahlern, für den Fall der Fälle.


Die Blazer-Abstimmung auf die Blumen-Deko war unbewusst – oder vielleicht doch nicht?



Die Karte besteht aus den französisch geprägten Spezialitäten und den kreolischen Gerichten der Cuisines des îles. Dazu gibt es wie erwähnt eine wechselnde Tageskarte. Zu den Klassikern des Hauses gehören beispielsweise die Artischocke, das Rindertatar oder das Lamm. Essen kann man innen im Hauptraum, im Außenbereich oder, wer es privater mag, nach vorheriger Anfrage als Gruppe im Séparée, meinem absoluten Lieblinsgraum. Wem die schöne Präsenz von Orange und Blau auffällt: Das sind mit die Lieblingsfarben von Roger, der auch die Bilder an der Wand selbst gemalt hat. Sich solche Infos nebenbei entlocken zu lassen, zeigt schon, wie Gastfreundschaft hier interpretiert wird. Jetzt haben einschließlich mir aber alle Hunger, oder? Also, an die Teller und Tische!


Mein Highlight für eine Kulinarik-Reise: der private Nebenraum, oder sexier – Séparée.



Die Speisekarte ist zwar kein Roman, liest sich aber delikat spannend.



Liebe auf den ersten Blick: die Tapete im Séparée.


Makassar: Vorspeisen-Auswahl


Assiette Makassar: Fischbällchen in Pfannkuchenteig, Riesengarnelen im Sesammantel, dazu kreolische Saucen.


Die Assietes Makassar sind fluffige Fischbällchen im Pfannkuchenteig, dazu kommen krosse Riesengarnelen im Sesamteigmantel und zwei kreolische Saucen, die eine schöne Schärfe mitbringen, aber vor denen sich niemand fürchten muss. Die Aromen sind direkt auf den Punkt. Was beim Umzug uncool ist, kommt hier richtig gut: Action auf mehreren Ebenen. Die Gewürze bringen eine Tiefe, die Garnelen hatten keine lange Anreise – das macht Spaß.


Pulpo mit Causa und Salz-Zitrone.


Bereits bei den nächsten beiden Gerichten ist im Kopf der Eingangs erwähnte Satz schon gefallen. Weil man sich nach den ersten Minuten an Bord der Kulinarik-Schiffs-Expedition schon wohlfühlt, wage ich mich an Pulpo und gefüllten Taschenkrebs. Und werde belohnt. Zarter kann man den Pulpo nicht auf einen Teller geleiten, das eigentliche Highlight ist aber der scharfe Kartoffelstampf mit eingelegten Salz-Zitronen. Die haben Roger bei einem Besuch in Marrakesch begeistert und mussten unbedingt in ein Gericht geflochten werden. Starke Idee. Auch der weiche, cremige Taschenkrebs wird eigentlich erst zum Geschmacks-Surfer, weil er auf einer Welle von bestem Coleslaw daherkommt.


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Gefüllter Taschenkrebs mit Coleslaw.


Hinten: Tatar de Boeuf, vorne Moules Frites, dazu der Sauvignon Blanc „Kaitui“ vom Markus Schneider.


Moules Frites sind so ein Running Gag zwischen meinem kochpassionierten Onkel und mir. Ich bin wöchentlich bei ihnen zum Essen, und irgendwann haben wir angefangen, dass er Gerichte kocht, an die ich mich vorher nicht gewagt hätte. Auf der Noch-To-do-aber-nie-geschafft-Liste standen Muscheln in Weißwein-Sauce mit Pommes ganz oben. Und was steht auf der Tageskarte? Das war wieder so ein Moment, an dem das Kreuzfahrtschiff einen unerwarteten Hafen angefahren hat, und man froh ist, für einen Besuch ausgestiegen zu sein. Wie man mit Wein so einen intensiven Sud zaubert, der noch lange im Mund hin und her geschippert ist, muss ich schnellstmöglich lernen.



Erst streicheln, dann ab in die Praxis, träumen ist ja erlaubt. Der bestens gefüllte Weinschrank ist ziemlich anziehend.



Makassar: Hauptgang deluxe


Zurücklehnen und genießen. Hier geht es mit Edelfisch-Eintopf Missisippi-Style, Saté Makassar und Colombo Antillais auf Reise.


Mindestens so gut wie ein Müllsammler bei Trash TV kommen Weinfans auf ihre Kosten. Die fein ausgewählte Karte mit französischen Juwelen oder auch Weinen wie der Sauvignon Blanc Kaitui vom deutschen Winzer Markus Schneider wird von Roger stetig ergänzt. Ihr könnt etwas wählen, oder einfach vom wirklich aufmerksamen Service beraten lassen.


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Wein, irgendjemand? I know, rhetorische Frage bei mir. Unter anderem gab es einen knackigen, aber angenehm unaufgeregten Sancerre.


Was die Vorspeisen begonnen haben, führen die Hauptgänge im Stile von „Der Pate 2“ fort: setzen noch einen drauf. Ob bei Pollo Cubano, Hühnchen nach kubanischer Art mit Süßkartoffeln oder rechts im Bild dem Colombo Antillais, geschmortem Rind mit Reis und Gemüse – alles ist auf den Punkt, Butterzart aber hart im Aroma, nicht zu scharf aber kernig im Charakter. Man sitzt zwar auf seinem Platz, ist gedanklich aber gerade hunderte Kilometer weit weg quer über den Ozean. Und bereits hier, kurze Zeit nachdem es vorher Klick gemacht hat, merkt man schon, dass hier langfristige Funken fliegen.



Der Edelfisch-Eintopf mit Jakobsmuscheln, Fisch, Muscheln, Garnelen und einer Weltklasse-Brühe war eines der absoluten Highlights.


Wer an Bord vom Makassar-Dampfer gehüpft ist und Fisch nicht abgeneigt ist, sollte unbedingt ein Ticket für die Anlegestelle Edelfischeintopf Mississippi-Style buchen. Onkel und Tante waren beim Teilen minutenlos andächtig in futterndes Schweigen gehüllt, die Schüssel wurde bis zum letzten Löffel genossen. Das liegt auch hier wieder am heimlichen Star im Hintergrund: der Brühe. Oder Suppe. Oder call it what you like. Das Ding ist Seafood-Erotik zum Schmelzen. Und das sage ich als Seafood-Einsteiger. Der kleine Haken: Wir konnten natürlich nur einen Bruchteil testen, ohne es mit unserem Magen und Konto gleichermaßen zu verscherzen, aber das Schöne: Man hat jedesmal neue Argumente, wiederzukommen.


Saté Makassar, Hühnerspieße mit einer Erdnuss-Sauce zum Dahinschmelzen.


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Colombo Antillais, geschmortes Rind mit Reis und Gemüse.


Makassar: et Voila, das Dessert


Als wir uns am Tisch zum wiederholten Male beim mentalen Platzen erwischen und die imaginäre „Nichts geht mehr Karte“ über den Köpfen kreist, segelt ein Nachspeise-Quartett ein. Das fast magisch am Ende doch verschwindet, aber wer kann solchen Desserts schon widerstehen. Stichwort stehen bleiben: Das gilt für die Zeit. Während man kreuz und quer an Aromen vorbeisegelt, hat die Welt draußen Sendepause. Obwohl das Lokal voll ist, obwohl der Service übers Restaurantdeck flitzt, spürt man davon so gut wie nichts. Weil Roger und Roland als Steuermänner selbst am Tisch aktiv sind, kurz einen Plausch halten, Ratschläge geben – und so ein Wohnzimmergefühl außerhalb des Wohnzimmers habe ich auch noch nicht so oft erlebt. Ich kann verstehen, warum das Restaurant ein Ziel von Promis sein soll. Es muss nicht immer das Argument Glamour, Pomp und teure Preise sein, im Gegenteil. Die Vorspeisen beginnen bei 8 Euro, das teuerste Hauptgericht kostet aktuell 34 Euro. Nein, Promis würden dort hingehen, gerade weil sie dort einfach normale Menschen sein können, die ein einfach gutes Essen serviert bekommen. Ohne Glamour, ohne Glitzer, ohne oberflächlichen Schein. Natürlich haben die Gerichte ihren fairen Preis, und Einsteiger sollten, wenn man einen spannenden Wein dazu auswählt, auch dreistellig planen. Aber das ist diese französisch-kreolische Aromen-Kreuzfahrt absolut wert.


Glücklichmachung im Dreieck: französischer Schokoladenkuchen mit Vanillesauce.


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Beeren-Zeit. Alles wird natürlich bis zum letzten Löffel ausgelöffelt.


Halbgefrorenes von Cocos-Maracuja.


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Apfelgratin mit Zimt.



Der Globus zeigt es an: Hier geht es geschmacklich einmal um die Welt.


Als knapp drei Jahre nach dem ersten Besuch die Neuauflage zu Ende geht, ist uns allen klar, dass die Konsequenz die gleiche sein muss wie nach einem geilen Tor: Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung. Die Zeitlupe sparen wir uns, aber im Makassar darf es jederzeit in die Nachspielzeit gehen. Wäre dem nicht so, würde ich der Ansage auch keinen Roman wie hier widmen. Aber zurück zum Restaurant. Allen, die neugierig an Essen herangehen, wie ich Fans von Kitchen Impossible oder The Taste sind, die Spaß an Seafood oder neuen Geschmackswelten haben und sich wie kindisch über eine feinfühlig selektierte Weinkarte und nahbare Gastgeber freuen, die ihr Kulinarik-Boot mit vollem Herzen steuern, dem sei das Makassar ans Herz gelegt. Und wer dafür nach München anreisen müsste, kein Problem, das Lokal ist eingebettet ins Living Hotel Prinzessin Elisabeth. Das übrigens eine sehr eindrucksvolle Penthouse Suite am Start hat, die ich euch in einer anderen Story en detail vorstelle. Jetzt rate ich erstmal: Bei einem Glas Wein die Speisekarte im Makassar studieren, das Entscheiden wird nämlich schwerfallen. Und ich, ich gehe jetzt ebenfalls die Karte scannen, der nächste Besuch kann nicht früh genug kommen.


Gerichte und Einrichtung sind wie das Bild – zum Einrahmen. Also: schöne Geschmacks-Reise!


Restaurant Makassar München: alle Infos

Hier nochmal alles, was ihr zum Restaurant wissen solltet. Zur Bezahlung wird nur Bargeld akzeptiert, keine Kreditkarten oder EC-Karten. Sonntag und Montag ist Ruhetag. Die Tageskarte wechselt regelmäßig.

Adresse: Geyerstraße 52, 80469 München

Mehr Infos, Speisekarte und Kontakt unter: Makassar.de


*Der Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung des Restaurant Makassar, spiegelt aber ehrlich und objektiv meine Meinung wider.

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